Immer mehr Unternehmen stellen sich daher der Aufgabe, ein Umweltweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2005 oder EMAS einzuführen, oftmals integriert in ein bestehendes Managementsystem, etwa nach DIN EN ISO 9001:2008 oder ISO/TS 16949:2009.
Die DIN EN ISO 14001 ist eine international anerkannte Norm, mit der festgelegt wird, wie Unternehmen ein Umweltmanagementsystem einrichten, mit dem ein Gleichgewicht zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz geschaffen wird. Das Unternehmen muss dafür alle Aspekte ermitteln, die sich auf die Umwelt auswirken können. Die für die Organisation geltenden Umweltgesetze sind zu ermitteln. Innerhalb eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses sind Ziele zu definieren und Maßnahmen zur Zielerreichung zu entwickeln. Der Status und die Wirksamkeit der Verbesserungsmaßnahmen ist zu überwachen.
EMAS ist die Kurzbezeichnung für Eco Management and Audit Scheme. EMAS basiert auf einer EG-Verordnung und wird nach deutschem Umweltauditgesetz von staatlich zugelassenen und beaufsichtigten Umweltgutachtern bzw. Umweltgutachterorganisationen geprüft. Die Anforderungen der DIN EN ISO 14001 an ein Umweltmanagementsystem sind dabei ein wesentlicher Bestandteil. Darüber hinaus verlangt EMAS jedoch noch eine sogenannte “Umwelterklärung” und besondere Anstrengungen hinsichtlich
Ihre Vorteile/Ihr Nutzen:
- Kosteneinsparungen beim Energieeinsatz und bei Entsorgungsaufwendungen
- Imagesteigerung bei Nachbarn, Behörden und in der Öffentlichkeit
- zusätzliches Vertriebsargument
- Risikominimierung durch Rechts- und Nachweissicherheit
- Erleichterungen bei staatlichen Überwachungspflichten und Kontrollen
- Stärkung der Bonität bei der Vergabe von Krediten und bei der Festlegung von Versicherungsprämien
- Früherkennung von Umweltproblemen und damit Minimierung der Auswirkungen von Störfällen
- Umweltinitiativen des Unternehmens erhöhen die Mitarbeitermotivation

